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04.07.2008

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Fr 15 Euro nach Paris: Volksmudschaheddin geben Russen und Ukrainer als iranische Exilopposition aus. Ein Gespräch mit Julia T.

Interview: Rdiger Göbel, Junge Welt

Julia T. (44) kommt aus der Ukraine und lebt seit sieben Jahren in Deutschland

Wir sitzen doch nur rum

 

Die Volksmudschaheddin bzw. der Nationale Widerstandsrat (NCRI) gehören zu den prominentesten exiliranischen Lobbygruppen, die auf einen Regimewechsel in Teheran hinarbeiten und dafr von Washington gesponsert werden. Sie haben an einer ihrer Großveranstaltungen in Villepinte bei Paris teilgenommen. Was hat Sie als Ukrainerin dazu bewogen, Ende Juni zum Volksfest gegen die Mullahs (Spiegel online) zu fahren?

Freunde und Bekannte von mir hatten vorgeschlagen, ich könnte fr 15 Euro nach Paris kommen und dort zwei Tage verbringen. Das war natrlich ein lukratives Angebot. Die Resonanz war enorm. Aus Dsseldorf fuhren wir mit zehn Bussen. In jedem saßen etwa 50 Leute, alles Russen und Ukrainer keine Iraner, keine Deutschen, bis auf die Busfahrer. Die meisten der Teilnehmer waren wie ich Juden, die als sogenannte Kontingentflchtlinge nach Deutschland kamen. Uns wurde gesagt, daß demnächst ähnliche Reisen nach Österreich und Italien organisiert werden.

Wußten Sie vorab, daß sie zu einer Propagandaveranstaltung der sektenähnlichen Volksmudschaheddin fahren und NCRI-Chefin Mariam Radschawi zujubeln sollen?

Nein, Genaues wußte ich nicht. Ich bin mit meiner Freundin nach Paris gefahren, um ins Museum zu gehen und mir die Stadt anzuschauen. Fr oder gegen Iran zu sein oder fr oder gegen die Opposition das war uns an diesem Wochenende egal. Wir haben Cola und Fanta umsonst bekommen und einen Regenschirm, zudem wurden die Übernachtungen inklusive Frhstck bezahlt.

Wie lief es dann in Villepinte bei der sogenannten iranischen Exilopposition ab?

Uns wurde gesagt, wir sollen an der Veranstaltung teilnehmen. Das wäre wichtig. Es sollte demonstriert werden, wie viele Leute Frau Radschawi untersttzen. Beim Eintreffen wurden wir penibel durchsucht. Wie auf dem Flughafen mußten wir durch eine Art Sicherheitsschleuse gehen. Unsere Taschen wurden gefilzt. Handys und Fotoapparate mußten wir abgeben. Sie wollten nicht, daß wir Bilder machen. Es wäre wohl zu peinlich gewesen, wenn man auf den Fotos der Volksmudschaheddin massenhaft Russen sieht.

Zunächst gab es ein Konzert. Mariam Radschawi ...

... von Spiegel online als Madonna des Widerstands umschwärmt ...

sollte gegen 17.30 Uhr sprechen. Man hatte uns vorher aber gesagt, wir sollen uns um 18 Uhr an unserem Bus treffen, um zurck nach Dsseldorf zu fahren. Meine Freundin und ich wollten also etwas frher raus, um noch unsere Fotoapparate abzuholen. Doch plötzlich wollten unheimlich viele raus. Keiner wollte bleiben. Da haben die Helfer von Frau Radschawi einfach die Tore dicht gemacht. So wurde verhindert, daß sie vor leeren Rängen spricht.

Presseberichten zufolge haben 70000 NCRI-Anhänger und mehrere hundert Parlamentarier aus Nordamerika, Europa, Australien und dem Nahen Osten die angebliche Politik der Beschwichtigung gegenber Teheran verurteilt.

Das kann ich schlecht einschätzen. Auf jeden Fall waren dort mehrere tausend Exil-Russen. Ich traf welche aus Baden-Wrttemberg, aus Berlin, aus Thringen, einfach von berallher. Es war ein großes Hallo. Die wenigsten von uns haben verstanden, was da auf der Bhne eigentlich gesagt wurde. Hin und wieder verstand ich Demokratie oder so was.

Wrden Sie so eine Butterfahrt fr den Krieg noch einmal mitmachen. Sie sagten, Österreich und Italien sind im Angebot?

Ich habe noch nicht ja gesagt und nicht nein. Noch stehen die Daten nicht fest. Ich meine, warum nicht. Wann komme ich fr 15 Euro nach Wien oder Rom? Meine Mutter lehnt das ab und sagt, das sei gegen ihre Überzeugung. Okay, es ist auch gegen meine Überzeugung. Aber meine Freundin verweist auf die 15 Euro und sagt richtig: Wir machen nichts, wir bringen niemanden um. Wir sitzen einfach nur ein bißchen da rum.

 

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http://www.iran-interlink.org/?mod=view&id=4811

 

MKO - Survival through Deception

Junge Welt, Germany, July 09 2008
https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/2008/07-09/057.php?sstr=F%FCr%7C15%7CEuro%7Cnach%7CParis

[online translation]

For 15 euros to Paris: Mojahedin-e Khalq present Russians and Ukrainians as "exiled Iranian opposition". An interview with Julia T.

Interview: Ruediger Göbel, Junge Welt

Julia T. (44) comes from the Ukraine and has lived in Germany for seven years: "We should just sit around..."

Q: The Mojahedin-e Khalq or the "National Council of Resistance" (NCRI) is among the most prominent exiled Iranian lobby groups, with an agenda of "regime change" in Tehran it works towards sponsorship from Washington. You had to participate in one of its major events in Villepointe near Paris. What led you, as a Ukrainian, to take part in a "festival against the mullahs at the end of June (Spiegel online)?

A: Friends and acquaintances of mine had suggested that for 15 Euros, I could travel to Paris and spend two days there. That was obviously a lucrative offer. The response was enormous. From Dusseldorf we went with ten buses. In each sat about 50 people, all Russians and Ukrainians - no Iranians, no Germans, down to the bus driver. Most of the participants were, like me, Jews, who came to Germany as so-called quota refugees. We were told that soon a similar tour to Austria and Italy will be organized.

Q: Did you know in advance that you would be contributing to a propaganda event by the Mojahedin-e Khalq cult and [that they would be] cheering for their boss Maryam Rajavi?

A: No, I didnt know precisely. Along with my girlfriend we drove to Paris in order to go to the museum and the city. For or against Iran, or to be for or against the opposition - that for us this weekend does not matter. We paid for nothing but Cola and Fanta and to get an umbrella, we were also paid nights [in a hotel] including breakfast.

Q: How then did you get to Villepointe in the so-called exiled Iranian opposition?

A: We were told that we had to participate in the event. That it would be important. It should demonstrate how many people support the Rajavi woman. On arrival we were meticulously searched, just as at the airport we had to go through a security gate. Our bags were searched. We had to hand in our mobile phones and cameras. They did not want us to take pictures. It would be embarrassing when you look at the photos of the Mojahedin-e Khalq and just see Russians.

First, there was a concert. Maryam Rajavi...

[... described by Spiegel online as "Madonna of resistance"...]

was to speak at 17.30. But we had previously been told that we must show up [at the coach stop] at 18:00 to drive back to Dusseldorf. My girlfriend and I wanted to leave early to have our cameras returned. But suddenly it was uncanny, everyone wanted out. No one wanted to stay. And Mrs Rajavis assistant simply closed the doors. It was that which prevented them from speaking to empty seats.

Q: Press reports indicate that 70,000 NCRI supporters and several hundred parliamentarians from North America, Europe, Australia and the Middle East, condemned the alleged "appeasement policy" against Tehran.

A: I can appreciate [that is] bad. In any case, there were several thousand exiled Russians. I met the Baden-Wuerttemberg, Berlin, from Thuringia, [they were] just from everywhere. It was a big Hello. Few of us understood what was actually said on the stage. Every now and then I understood the word "democracy" or something.

Q: Would you ride a gravy train once again to take part. They said Austria and Italy are on offer?

A: I have not said yes and [not said] no. Still, the information is not I mean, why not? When do I get to visit Vienna or Rome for 15 Euros? My mother refuses and says that it is against their convictions. Okay, it is also against my convictions. But my friend refers to the 15 Euros and rightly says: "We do nothing, we are not harming anyone. We are just sitting a little bit because there is room."

 

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